Corona & Co.

Hast Du mich vermisst? – Sorry, das ist nicht mein Jahr. Nachdem ich im Februar im Krankenhaus lag (siehe letzter Beitrag), hat mich Corona doch noch erwischt und es folgten mehrere Krankenhausaufenthalte. Jetzt habe ich eine PEG zur künstlichen Ernährung und meine Nieren versagen noch mehr. … Aber genug gejammert, jetzt bin ich wieder in der Routine mit Therapien, Arbeit und Alltag.

Auch mein zweites Fernstudium bei der SGD (Online-Redakteurin) geht weiter. Hier hab ich die ersten Noten erhalten (Eins). Thematisch finde ich diesen Kurs schwerer und umfangreicher als den Ersten, aber sehr interessant.

In einem Beitrag habe ich über die Fördermittel für Weiterbildungen berichtet. Ich war so begeistert, weil sie mir genehmigt wurden. Jetzt bin ich nicht mehr so begeistert, denn mit der Auszahlung lassen sie sich seit Monaten Zeit.

Ab sofort versuche ich wieder regelmäßiger zu posten, auch einen Freebie bereite ich vor. – Schau bald wieder rein.

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Die Suche

Seit genau 16 Jahren wohnen wir in unserer Wohnung, auf dem Dorf, Dachgeschoss, mit Blick ins Grüne (zu allen Seiten) und günstig, auch wenn das Haus nicht das Schönste ist.

Damals sind wir hergezogen, weil ich einen neuen Job bekam und schwanger wurde… tolles Timimg. Ich wußte, das ich die Hilfe meiner Eltern brauche. Sie wohnen im Nachbarort.

10 Jahre später machte sich meine Krankheit bemerkbar und ich begann körperlich abzubauen. Darum machten wir uns auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Ich glaube nicht, das ich anspruchsvoll bin, aber es muß einiges beachtet werden.

Erdgeschoss, 3-4 Zimmer, Bad mit Badewanne oder ebenerdiger Dusche, Türen ohne Schwellen, keine Stufen innerhalb der Wohnung, Zimmer groß genug, so das man mit einem Rollstuhl rangieren kann (Letzteres ist meist in Bädern ein Problem) – bezahlbar.

Was soll ich sagen ? Wir suchen immer noch. Und wir haben den Suchradius ausgeweitet.

Hier auf den Dorf gibt es nicht viele Mietobjekte und noch seltener behindertengerecht. Altersgerechte, barrierefreie Wohnungen haben nur 1 bis 2 Zimmer.

Wenn wir endlich eine passende Wohnung oder ein Haus fanden, gab es auch unzählige andere Bewerber und wir bekamen nicht die Zusage.

Jetzt kommt von Dir bestimmt die Frage, warum wir nicht bauen. Wir haben es versucht, aber bekommen keinen Kredit.

Falls Du den Bau eines Hauses planst, denk an einen möglichen Ernstfall. Breitere Türen, schwellenloser Zugang, ebenerdiges Bad,… Bei einem Neubau kostet es nicht viel mehr. Ein späterer Umbau wird kostspielig. Und es kann jeden treffen, ob Unfall, Schlaganfall, o.ä. Ich wünsche es niemanden, aber denk darüber nach.

Jetzt schau ich mir weiter die gängigen Suchportale an. Und falls Du einen Tip für mich hast, schreib mich bitte an.

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Leben nach Plan

Endlich Wochenende. – Die Woche war wieder anstrengend, denn alles muss durchorganisiert werden. Ich kann ja nicht spontan das Haus verlassen; da wir im Dachgeschoss eines Dreifamilienhauses wohnen. Nur mein Mann kann mich runter und wieder hochbringen. Darum muss ich Therapietage mit Arztbesuchen, Behördengänge u.ä. zusammenplanen. Hinzukommen zur Zeit noch Home Schooling und Home Office… das ist an manchen Tagen sehr streßig.

Ich sehe schon die Fragezeichen: warum zieht ihr nicht um? Eine große behindertengerechte Wohnung auf dem Dorf ist wie ein Sechser im Lotto.

Wie sieht nun ein Wochentag bei mir aus…

Wir stehen um 5 Uhr auf, dann bringt mich mein Mann kurz nach 6 Uhr zu meinen Eltern. Sein Arbeitsbeginn passt zum Glück auch super zur Abfahrt des Schulbusses. Wenn unser Sohn nicht zur Schule kann, kommt er später auch zu meinen Eltern.

Ich frühstücke mit meinen Eltern, dann geht’s um 9 Uhr zur Therapie. Zweimal pro Woche steht Physiotherapie auf dem Plan und einmal Ergotherapie.

Kurz nach 10 Uhr sind wir wieder bei meinen Eltern, dann melde ich mich im Büro an und arbeite bis Mittag. (Ein Hoch auf das Internet.)

Nach dem Mittag muss ich mich hinlegen, sonst halte ich nicht bis abends durch.

Um 16:30 Uhr kommt mein Mann dann von Arbeit, meist trinken wir noch Kaffee, dann geht’s nach Hause. Ehe wir oben sind, ist es meist 18 Uhr.

Unser Sohn ist natürlich auch schon da. Also noch den Tag auswerten, Probleme in der Schule klären, Abendessen, … spätestens um 21 Uhr geht es ins Bett.

Und somit ist auch geklärt, warum wir nicht allzu weit wegziehen können

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